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BitSwitcher – Firmwarealternative im Speedport (W)500V

Nicht jeder braucht zuhause oder im kleinen Büro einen High-End Router oder das aktuellste Modell, manchmal tun es auch die älteren. In meinem Fall habe ich für eine Testumgebung einen Speedport W500V der Telekom für wenig Geld (hier: Knappe 18 EUR) ersteigert und mich natürlich erst einmal daran gemacht, die doch ziemlich eingeschränkte Firmware dieses Gerätes ein wenig „aufzupeppen“. Wie das möglich ist und was am Ende dabei heraus kommt, sehen Sie im weiteren Verlauf dieses Artikels!

Die zweifelslos beste und vielfältigste alternative Firmware für den (W)500v und den baugleichen Targa WR500 ist BitSwitcher. BitSwitcher ändert nicht nur die furchtbar penetrante magentafarbene Optik dauerhaft, sondern fügt den Routern auch viele nützliche Funktionen wie Annex A und B-Unterstützung, einen Telnet- und SSH-Zugang, bessere DHCP- und DNS-Serverfunktionen sowie die Möglichkeit zu, die WLAN-Modi des Gerätes entsprechend auszudehnen (Bridging- & WDS-Funktionen) und auch openVPN bzw. RADIUS innerhalb des Gerätes zu nutzen. Die aktuelle Version kann bequem unter der BitSwitcher-Homepage heruntergeladen werden und entweder über die integrierte Firmwareupgradefunktion des Routers oder über die folgende „Hintertür“ installiert werden:

  • DSL-Verbindungskabel trennen
  • Router ausschalten und Reset-Knopf gedrückt halten
  • Router wieder einschalten und ca. zehn Sekunden warten, bis drei Leuchten in jeweils grün, orange und rot (Power-Leuchte) dauerhaft an sind
  • Den Speedport mit Eurem Rechner verbinden und dem Rechner eine IP aus dem Kreis 192.168.1.X zuweisen
  • Über den Browser Eures Vertrauens die URL http://192.168.1.1 aufrufen und das heruntergeladene BitSwitcher-Firmwareimage auswählen und hochladen
  • Nach ca. zwei Minuten (die Power-LED sollte nicht mehr leuchten) kann das Gerät über die Speedport-Standard IP 192.168.2.1 mit dem Benutzernamen „root“ und dem Kennwort „0000“ (sollte nach der Grundkonfiguration logischerweise geändert werden!) konfiguriert werden – vorher Eurem Rechner logischerweise eine IP aus dem Kreis 192.168.2.X zuweisen und das DSL-Kabel wieder verbinden
  • Zugangsdaten eintragen und den Router weiter an Eure Bedürfnisse anpassen – fertig!

Wie immer geschieht jedes Firmware-Update auf eigene Gefahr und gefährdet im Worst Case die Garantie – bisher hatte ich aber – auch nach dem ersten fehlgeschlagenen Updateversuch – noch immer die Möglichkeit, über die Hintertür bzw. die IP 192.168.1.1 im schlimmsten Fall die aktuelle Originalfirmware 1.37 wieder aufspielen zu können, wobei das BitSwitcher-Image sicherlich die bessere Variante ist.

Der Rest des Webinterfaces sollte soweit selbst erklärend sein, auch wenn es im Gegensatz zu der T-Firmware um einiges komplexer, aber auch individuell anpassbarer ist. Viel Spass!

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Stolzer Familienvater. Digital Native und chronischer Device-Switcher. Multimedia-Freak. UK-Fan, auch mit Brexit. Blogger mit stets zu wenig Zeit. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hauptberuflicher IT-Consultant- & Vertriebler. Auch zu finden bei XING. Dieser Artikel hat einen Job oder zumindest Euren Seelenfrieden gerettet und gegebenfalls sogar für Kurzweil gesorgt? Die PayPal-Kaffeekasse freut sich - dankeschön!

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