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Digitale Zettelwirtschaft: Der Import von Evernote in OneNote auf dem Mac

Mitte Mai schrieb ich auf Caschys Blog schon über das sich in einer frühen Phase befindende Import-Tool, welches Eure Evernote-Daten in OneNote importieren kann. Das Ganze klappte schon ganz gut und wer entweder mehr auf Microsoft-Technik sitzt, Evernote aufgrund der neuen Bezahl-Pläne den Rücken kehren oder einfach mal etwas anderes ausprobieren wollte, fand mit dem kleinen Helferlein sein Mittel(-chen) zum Zweck. Nun ist der Importer auch für Mac-User erschienen und ich habe das ganze Szenario einmal live durchgespielt.

OneNoteImporter_Mac_01_Start

Nach dem Download geht es erst einmal darum, die obligatorischen Lizenzbedingungen natürlich in Gänze durchzulesen und abzunicken. Setzt also den notwendigen Haken und klickt auf „Get started“.

OneNoteImporter_Mac_02_Wrong_Version

Hier kommt nun der erste Pferdefuß: Warum auch immer harmoniert das Tool nicht mit der Evernote-Version aus Apples AppStore. Der Weg ist also nun: AppStore-Variante löschen und das aktuelle Evernote-Paket von der Webseite herunterladen und in Eurem „Programme“-Ordner deponieren. Nun können wir einen weiteren Versuch starten.

OneNoteImporter_Mac_03_Local_Version_Locating

Jetzt heißt es – je nach Größe Eures Evernote-Datenbestandes – abzuwarten, bis alle Notizbücher erkannt wurden. Anschliessend ist die Auswahl einzelner Notizbücher oder eben die Selektion des gesamten Evernote-Bestandes möglich.

OneNoteImporter_Mac_05_Choose_Notebooks

Prinzipiell würde die Reise jetzt schon losgehen, allerdings müssen wir uns zunächst mit unserem Microsoft-Konto anmelden. Das kann – je nach Ausgangslage – ein „normales“ Konto oder eben ein Geschäfts- bzw. Education-Konto sein.

OneNoteImporter_Mac_06_Sign_In

Also Daten angegeben – in meinem Fall ein handelsübliches Microsoft-Konto – und weiter geht’s:

OneNoteImporter_Mac_07_MSID

Nachdem all das geschehen ist, zeigt uns – wie bei der Windows-Version auch – der Importer, wie der Inhalt von Evernote in OneNote abgebildet wird. Wer mag, darf den Haken setzen, der die Evernote-Tags dafür nutzt, den Inhalt in den OneNote-Notizbüchern entsprechend zu organisieren.

OneNoteImporter_Mac_08_Get_Organized

Während des Imports wird noch brav auf das Pendant zum Evernote Helper, dem OneNote Web Clipper, hingewiesen, den man im Browser seiner Wahl nun für den Transport von Webseiten- oder Webobjekten in OneNote nutzen kann. Ist natürlich kein Muss, wer aber bisher mit dem Evernote Helper gearbeitet hat, wird sich auch diesen Workflow angewöhnen (wollen).

OneNoteImporter_Mac_09_Importing_Notes

Ist alles erledigt, quittiert der Importer das entsprechend und zeigt auch, wo eventuell noch der Schuh drückt. Hinweis: Sonderzeichen in den Evernote-Notizbüchern mag das Tool gar nicht, diese sollte man vor dem Datentransfer am besten entfernen, respektive die Kategorien umbenennen.

OneNoteImporter_Mac_10_Ready

Der erste OneNote-Start offenbart dann Informationen zum Import. Am Anfang müsst Ihr noch ein wenig Geduld haben, kann es doch noch ein wenig dauern, bis Eure importierten Notizbücher entsprechend mit der Cloud synchronisiert sind.

OneNoteImporter_Mac_11_OneNote_First_View

Wie und wo die jüngst importierten Informationen zu finden sind, wird hier noch einmal kurz erklärt. Ein Öffnen Eures Notizen- beziehungsweise der einzelnen Notizbücher kann nun wie folgt geschehen:

OneNoteImporter_Mac_12_Open_Notebooks

Das war an dieser Stelle auch der gesamte Importprozess – an sich genau so kurz und schmerzlos wie bei der Windows-Variante, wobei sich meine Notizen (Scanarchiv) auch in Sachen Masse in Grenzen gehalten haben. Das wird beim ein oder anderen unterschiedlich und garantiert anders aussehen, im Großen und Ganzen scheint das Tool aber unauffällig und punktgenau zu arbeiten. In diesem Sinne: Viel Erfolg!

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Stolzer Familienvater. Digital Native und chronischer Device-Switcher. Multimedia-Freak. UK-Fan, auch mit Brexit. Blogger mit stets zu wenig Zeit. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hauptberuflicher IT-Consultant- & Vertriebler. Auch zu finden bei XING. Dieser Artikel hat einen Job oder zumindest Euren Seelenfrieden gerettet und gegebenfalls sogar für Kurzweil gesorgt? Die PayPal-Kaffeekasse freut sich - dankeschön!

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