Grover: Hardware monatlich mieten und bei Bedarf kaufen

Die Wege, offiziell an gewünschte Hardware zu gelangen, sind zahlreich: Neben dem direkten Kauf besteht die Möglichkeit der Finanzierung oder des Leasings. Letzteres ist für Geschäftskunden interessant, ersteres oft ein Thema im Privatkundensegment. Doch welche Option hat man, wenn man mal eben ein aktuelles Smartphone oder eine Kamera für nur einen bestimmten Zeitraum oder ein befristetes Projekt benötigt, ohne einen Vertrag abzuschließen, der mindestens ein Jahr dauert? Hier kommt Grover ins Spiel.

Das Prinzip hinter Grover ist eine monatliche Miete des gewünschten Produkts ohne eine Mindestvertragslaufzeit: Ihr sucht Euch aus, was Ihr benötigt und sofern Ihr mit dem Preis einverstanden seid, kann die Hardware binnen 2-5 Tage bei Euch zuhause sein. Die Versicherung trägt zu 50% Grover, zu 50% Ihr als Mieter, was ich fair finde. Entschließt Ihr Euch, das Produkt zu behalten, gibt es zwei Wege: Drei Monate nach Erreichen der ursprünglichen UVP endet die Miete und das Produkt gehört Euch. Habt Ihr keine Lust mehr darauf, schickt Ihr es einfach zurück, die Rücksendekosten trägt Grover.

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Wollt Ihr indes doch lieber direkt kaufen, reduziert Grover 30% Eurer Zahlungen von der unverbindlichen Preisempfehlung. In Zahlen heisst das: Bei einer bereits gezahlten Miete von 1000 EUR machen die 30% genau 300 EUR aus, die dann von der UVP abgezogen werden. Ob sich das immer rechnet, hängt natürlich von den eigenen Bedürfnissen ab: Habe ich ein Arbeitsgerät mit einer avisierten mehrjährigen Nutzungsdauer und kann entsprechend abschreiben, sollte ich natürlich die gängigen Wege der Arbeitsmittelbeschaffung wählen.

grover_auswahl

Alle, die jedoch für einen kurzen und exakt zugeschnittenen (Projekt-) Zeitraum Hardware benötigen oder einfach mal die neuesten Gadgets ausprobieren wollen, ohne eine direkte Kapitalbindung oder sich – im schlimmsten Fall – eine sinnlose Finanzierung ans Bein binden wollen, sollten auf das Konzept hinter Grover mal einen Blick werfen. Die Frage, ob ein paar Monate Miete nicht dann doch eher den Kauf des Produkts rechtfertigen, muss sich parallel ein Jeder selbst stellen – vergleichen und durchrechnen lohnt sich auch hier.

Wer aber für einen zweiwöchigen Urlaub gerne eine Drohne für Luftaufnahmen dabei haben möchte, könnte hier schon einmal fündig werden. Einen Versuch ist auf jeden Fall das Drohnen-Szenario in meinen Augen einmal wert, wollte ich das „Spielzeug“ in Form einer DJI-Drohne doch sowieso schon längst ausprobiert haben, ohne den Haussegen mit einer Kauf-Investition nachhaltig zu gefährden 😉 !

 

 

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Stolzer Familienvater. Digital Native und chronischer Device-Switcher. Multimedia-Freak. UK-Fan, auch mit Brexit. Blogger mit stets zu wenig Zeit. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hauptberuflicher IT-Consultant- & Vertriebler. Auch zu finden bei XING. Dieser Artikel hat einen Job oder zumindest Euren Seelenfrieden gerettet und gegebenfalls sogar für Kurzweil gesorgt? Die PayPal-Kaffeekasse freut sich - dankeschön!

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