HUAWEI: Neue Zahlen, erneutes Wachstum in 2016

Die HUAWEI Consumer Business Group (CBG) hat unlängst die voraussichtlichen Finanzzahlen für 2016 bekannt gegeben. Das Wachstum des chinesischen Unternehmens – immerhin das fünfte in Serie – ist nicht überraschend, die gelieferten Zahlen untermauern das aber noch eindrucksvoll. Für 2016 wird ein Umsatz von 178 Milliarden Renminbi (RMB) erwartet, was einem Wachstum von 42% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Im Jahresverlauf verkaufte die HUAWEI CBG 139 Millionen Smartphones, was einer Steigerung von 29% verglichen mit 2015 entspricht, während laut IDC der globale Smartphone-Markt in 2016 gerade einmal um 0,6% gewachsen ist. Richard Yu, CEO der HUAWEI CBG, kommentiert: „Trotz schwieriger Marktbedingungen wächst die HUAWEI CBG mit einer in der Branche einzigartigen Geschwindigkeit. Zurückzuführen ist dies vor allem auf unseren Ansatz, sowohl den Verbraucher als auch Innovationen in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu haben wir kontinuierlich daran gearbeitet, HUAWEI als Premium-Marke zu positionieren und unsere weltweiten Kanäle auszubauen sowie einen konsistenten und qualitativ hochwertigen Service zu gewährleisten. 2017 werden wir unsere Zulieferkette, Forschung und Entwicklung, Services sowie weitere Gebiete stärken, die notwendig sind, um unsere Geschäfte zu optimieren, die Effizienz unserer Entscheidungsprozesse und deren Umsetzung zu verbessern, unsere internationale Strategie voranzutreiben und proaktiv künftige Kapazitäten zu entwickeln.“

Während die weltweite Smartphone-Branche sich aktuell nur langsam weiterentwickelt und wenige Innovationen hervorbringt, baut die HUAWEI CBG auf ihrer Produktführerschaft auf und entwickelt zudem bahnbrechende Innovationen in branchenrelevanten Technologiebereichen, darunter in 2016 unter anderem in den Bereichen Betriebssystem (Android 7.0 -basiertes EMUI), Dual-Kamera-Technologie und Artificial Intelligence. Speziell diese Bereiche mit dem Fokus auf Innovation und neue Technologietrends sollten uns als Endanwendern und Smartphone-Nutzern bekannt sein – die 2016er Modelle P9 und Mate 9 untermauern diese These deutlich: Der Erfolg dieser beiden Flaggschiffe basiert maßgeblich auf diesen technologischen Fortschritten. Vom HUAWEI P9 und dem HUAWEI P9 Plus wurden weltweit mehr als zehn Millionen Stück verkauft, womit sie als erste HUAWEI-Smartphones diese Grenze knacken konnten. Das HUAWEI Mate 9 verzeichnete kurz nach dem Marktstart im November 2016 eine erstaunliche Nachfrage und wurde in den beiden ersten Monaten bereits 50% mehr verkauft als das Vorgängermodell HUAWEI Mate 8 im gleichen Zeitraum.

Parallel zu der Hardware wurde 2016 auch das bislang größte Update der hauseigenen Benutzeroberfläche EMUI mit der Version EMUI 5.0 veröffentlicht. Im Zusammenspiel mit Android 7.0 liefert EMUI 5.0 endlich neue Standards hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit, Effizienz und Sicherheit und optimiert das Android-Erlebnis, ohne dass man noch auf alternative Launcher setzen muss. Die Software ist tief in die Kirin-Chipsets integriert – der aktuelle Kirin 960 kam erstmals im HUAWEI Mate 9 zum Einsatz – und enthält 20 patentierte Technologien von HUAWEI. In Zusammenarbeit mit Leica hat HUAWEI 2016 zwei Generationen der Dual-Kamera-Technologie entwickelt und damit einen neuen Trend in der Smartphone-Fotografie eingeläutet sowie neue Benchmarks bei der Bildqualität etabliert – ein Erfolgsgarant für das HUAWEI P9 und das HUAWEI Mate 9. Im September 2016 gründete HUAWEI zusammen mit Leica das Max Berek Innovation Lab. Künftig wird dieses Innovationslabor gemeinschaftliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für optische Systeme, Bildverarbeitungsalgorithmen, VR und AR durchführen – da ist also offensichtlich noch viel Luft nach oben!

Inzwischen nimmt auch das auf Cloud Services basierende Verbraucher-Ökosystem von HUAWEI in China Form an. Es bietet Entwicklern weltweite Geschäftsmöglichkeiten sowie ein offenes und transparentes HUAWEI Software-Ökosystem. Aktuell nutzen über 200 Millionen mobile Nutzer einen Cloud Service der HUAWEI CBG und mehr als 22 Millionen Entwickler haben sich für das Ökosystem registriert. In 2016 haben Partner über 2,8 Milliarden RMB Umsatz über Cloud Services von HUAWEI geteilt. Auch das High-End-Produktangebot wurde weiterentwickelt: HUAWEI investierte auch in den Ausbau seiner globalen Kanäle, der Service Infrastruktur und der Marke, um eine hohe Kundenzufriedenheit und eine positive Wahrnehmung der Marke zu gewährleisten.

Zudem wurde das HUAWEI Consumer Lifecycle Service System, welches sich auf Consumer Cloud-, Pre- und After-Sale-Services konzentriert, weiter optimiert. Innerhalb des Lebenszyklus eines Geräts bietet HUAWEI Nutzern weltweit sichere, vielfältige und qualitativ hochwertige Anwendungsservices. In 2016 wurden über 45 Milliarden Anwendungen über den HUAWEI App-Store geladen. Aktuell bietet der HUAWEI App-Store das beste Sicherheitssystem der Branche, inklusive eines vierschichtigen Mechanismus, der Sicherheit garantiert und die Entwickler verifiziert sowie System-Tests und Nutzer-Reports durchführt. 2016 wurden so über 240.000 riskante Apps behandelt. Zudem hat HUAWEI erfolgreich Online-Themenwelten und einen Magazine Lock Screen in über 170 Ländern eingeführt, wodurch das Überseegeschäft diversifiziert und die Cloud Services weltweit expandiert wurden.

HUAWEI hat zudem die Kapazität der Kanäle auf dem freien Markt verbessert: Der Anteil dieser Kanäle stieg von 13% in 2015 auf 71% in 2016. Das weltweite Einzelhandelsnetzwerk von HUAWEI umfasst laut Herstellerangaben aktuell über 70.233 Shops. Parallel dazu ist HUAWEI langfristige stabile Partnerschaften mit hunderten von Distributoren und Einzelhändlern überall auf der Welt eingegangen, während auch Wert der Marke HUAWEI weltweit gestiegen ist: Unter anderem wird das Unternehmen auf Platz 72 der Interbrand Top 100 Global Brands sowie auf Platz 50 der BrandZ Top 100 Most Valuable Global Brands gelistet.

Ausgehend von einer IPSOS-Studie ist die weltweite Markenbekanntheit von HUAWEI von 76% (2015) auf 81% (2016) gestiegen. In Übersee stieg die Berücksichtigung der Marke durch den Verbraucher um 66,7% im Vergleich zu 2015. In der Rubrik Präferenz konnte der Index im gleichen Zeitraum sogar um 100% gesteigert werden. Schlankes Design, Fashion und leistungsfähige Innovationen sind wichtige Merkmale, mit denen HUAWEI-Smartphones assoziiert werden, wobei man sich auch speziell in Sachen Software deutlich von einigen Mitbewerbern abhebt, wie zuletzt auch das Beta-Programm für Android 7.0 und das Mate 9 bewiesen haben.

Ursprünglich aus China stammend, visiert HUAWEI nach wie vor den europäischen Premium-Markt an und erzielte ein ausgewogenes, stetes Wachstum wider dem gängigen Trend. Die Anzahl der internationalen Smartphone-Verkäufe glich sich der der lokalen Verkäufe an, die Verkäufe im Mid-High-End-Segment stiegen sogar um 36%. Weltweit ist HUAWEI hinter Samsung und Apple nun (noch?) lachender Dritter mit einem Smartphone-Marktanteil von 11,3%. In Europa gab es große Durchbrüche im High-End-Segment, vor allem dank starker Verkaufszahlen der HUAWEI P9- und HUAWEI P9 Plus-Modelle. Die Daten von GfK zeigen zudem, dass HUAWEI in 33 Ländern jeweils mehr als 15% Marktanteil besitzt. In 18 Ländern sind es sogar über 20% – fast die Hälfte davon aus Europa. In Nordost- und Westeuropa verzeichnet die HUAWEI CBG einen führenden Marktanteil und konnte in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und weiteren Schlüsselmärkten signifikante Fortschritte erzielen.

Neben dem Smartphone-Geschäft baute HUAWEI 2016 auch Bereiche wie PC/Tablets, Wearables, Smart Home und Internet of Vehicles (IoV) proaktiv aus. Innovative Produkte wie das HUAWEI MateBook stießen auf positive Resonanz, wenngleich man hier auch keine definitiven Verkaufszahlen nannte. Die Tablet-Sparte des Unternehmens wuchs trotz negativer äußerer Bedingungen in 2016 drastisch und konnte sowohl im B2B- als auch B2C-Bereich eine starke Performance vorweisen. Die Gesamtverkäufe überstiegen 2016 die zehn Millionen Marke mit 90 prozentigen Wachstum im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr. HUAWEIs Innovationen im Automobilbereich trafen den Nerv von internationalen Marken wie Audi und Volkswagen.

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