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ISO-Images unter OS X 10.11 El Capitan brennen

Zugegeben: Obwohl CDs und DVDs mich jahrelang begleitet haben, habe ich kein Problem mehr damit, wenn die entsprechenden Laufwerke heute nicht mehr in den aktuellen (Mobil-) Rechnern eingebaut sind. Apple fing seinerzeit in den MacBook Pro-Geräten damit an und war damit eher der Exot (oder Vorreiter?), heute sind Geräte, die noch ein entsprechendes Laufwerk mit an Bord haben, vielmehr auf der Exoten-Seite zu finden. Das Brennen der Silberscheiben war unter Mac OS X hingegen lange wunderbar über das Festplattendienstprogramm möglich: Image per Drag and Drop reinziehen, Rohling einlegen, Brennen – fertig. Wer diese Funktion indes unter dem noch aktuellen Mac OS X 10.11 El Capitan sucht, muss sich ein wenig umstellen, ist die Funktion doch aus dem Festplattendienstprogramm verschwunden.

Wer also keine Lust hat, über das Terminal via dd die heute allgegenwärtigen .IMG- oder .ISO-Dateien zu brennen respektive auf einen dann bootfähigen USB-Stick zu packen, sondern – wieso auch immer – auf die runde Silberscheibe angewiesen ist, muss seinen „Brenn“-Workflow ein wenig umstellen, auch wenn macOS Sierra bereits vor der Tür steht. Das Festplattendienstprogramm gibt jedenfalls nur noch die eigenen Laufwerke her:


CD_Brennen_OSX_HDD_01

Um eine CD oder DVD von einem Image zu brennen, reicht entweder ein Rechtsklick auf selbiges oder eben der Weg über den Finder: Image markieren, unter „Ablage“ dann die Option „Image <Dateiname> auf das Medium brennen“ auswählen, das passende Medium einlegen und im Dialogfenster dann auf „Brennen“ klicken:

CD_Brennen_OSX_02

Feuer frei!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Warum Apple die Funktion „wegoptimiert“ hat, bleibt – wie so oft – Cupertinos Geheimnis. So ganz konnte man sich aber offenbar dann doch nicht von der eigentlichen Funktionen des Festplattendienstprogramms trennen, denn dort findet sich noch nach wie vor die Funktion zum Erstellen der Apple-typischen .dmg und .cdr-Images. Letztere sind übrigens auch ISO-Images können und bei Bedarf einfach nach .iso umbenannt werden – das muss man auch erst einmal wissen.

Die Funktion zum Erstellen von Images versteckt sich im Festplattendienstprogramm übrigens im Menü „Ablage“: Dort gibt es unter der Option „Neues Image“ die Möglichkeit, ein leeres Image anzulegen oder einen kompletten Ordner in ein Image zu packen. ISO-Images erstellt man dort mit der Option „Image Format: DVD/CD-Master“, Die sonstigen Format-Optionen erstellen die Apple-typischen .dmg-Dateien, die wir von vielen Softwarekomponenten kennen, die im .DMG-Format ihre Installer bereitstellen.

 

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