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Microsoft veröffentlicht Windows 10 S und das Surface Laptop

Die Spatzen haben es bereits von den Dächern gepfiffen und heute wurde das Ganze bestätigt: Microsoft hat in New York unter anderem Windows 10 S vorgestellt, mit dem man primär und augenscheinlich die Zielgruppe von Chrome OS ins Visier nehmen möchte. Wie auch beim „normalen“ Windows 10 stehen hier Sicherheit und die beste Performance im Mittelpunkt. Anwendungen werden hingegen aus dem Windows Store geladen, wo sie auf Sicherheit überprüft und anschließend lokal in einem separaten und sicheren „Container“ ausgeführt werden.

Im Klassenzimmer soll Windows 10 S ein schnelles Anmelden an den Geräten und höchste Performance ermöglichen, was Anwender befähigen soll, fokussierter zu arbeiten. Windows 10 S ermöglicht Kunden hierbei die Nutzung vollwertiger Programme wie Office 365 inklusive des gesamten Umfangs aller gewohnten Funktionen von Microsoft Word, Excel, OneNote, PowerPoint und weiteren Anwendungen. Neben Microsoft-eigener Software erhalten Lehrkräfte wie Studierende mit Windows 10 S zukünftig Zugang zu den wichtigsten und am meisten genutzten Programmen aus allen relevanten Anwendungsbereichen.

Bereits heute hat Microsoft eine Auswahl an Windows 10 S PCs vorgestellt: Hardware-Partner wie Acer, ASUS, Dell, Fujitsu, HP, Samsung und Toshiba bieten eine Reihe neuer Windows 10-Rechner für Bildungseinrichtungen an. In den kommenden Monaten werden diese Partner weitere Windows 10 S Devices vorstellen – von leistungsstarken und preiswerten PCs mit Stift- und Touch-Unterstützung bis hin zu hochwertigen Premium-Geräten. Ein Upgrade auf Windows 10 Professional soll für einen Obolus möglich sein, bis zum 31. Dezember 2017 ist das laut Herstellerangaben sogar kostenlos. Ob und wie das System mit der Beschränkung auf Store-Apps angenommen wird, wird die Zeit zeigen – persönlich fühle ich mich hier ein wenig an Windows RT erinnert, mit dem man ja – trotz aller guten Ansätze – krachend gescheitert ist.

Nicht minder interessant ist im Einklang mit dieser Veröffentlichung ein Microsoft-Laptop, was eben ein Laptop und – nicht wie das Surface Book – ein 2-in-One-Gerät ist: Wer also immer noch Freund klassischer Notebooks ist, wird sich über das Surface Book freuen. Das Stück Hardware von Microsoft ist für Windows 10 S optimiert und ab dem 15. Juni 2017 auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Vorbestellung soll bereits ab heute Abend für einen Preis ab 1149 Euro (unverbindliche Preisempfehlung des Basis-Modells inklusive Mehrwertsteuer) im Microsoft Store möglich sein. Das Surface Laptop vereint Mobilität, Performance und elegantes Design in einem Gerät und kommt mit der 7. Generation von Intels Core-Prozessoren und einer Akkulaufzeit von bis zu 14,5 Stunden.

Das extrem dünne 13,5 Zoll Touch-Display aus robustem Gorilla Glas erkennt dank PixelSense Technologie selbst feinste Druckunterschiede bei der Bedienung via Stifteingabe, der Surface Pen ist hier allerdings nicht im Paket dabei. Die Tastatur ist mit der eleganten High-Tech-Mikrofaser Alcantara überzogen, soll ein leises Tippen ermöglichen und kommt mit einem präzisen Trackpad sowie einer weichen Handballenauflage. Das Surface Laptop gibt es in den vier Farben Platin Grau, Bordeaux Rot, Kobalt Blau und Graphit Gold, wobei das Gerät auf dem deutschen Markt zunächst nur in der Farbe Platin Grau verfügbar sein wird.

Aus technischer Sicht freue ich mich auf „reine“ Notebooks von Microsoft: Das Surface Book fand ich prima, allerdings bin und werde ich wohl niemals ein Freund von 2-in-1-Geräten sein. Warum man allerdings die Anschlüsse hier recht spartanisch gehalten hat (ein vollwertiger USB 3.0-Anschluss, Mini Display-Port, 3,5 mm-Klinkenanschluss  und Surface Connector) und nach wie vor nicht auf USB 3.1 / Thunderbolt 3 setzt, ist mir persönlich allerdings ein Rätsel. Gut, die Abwärtskompatibilität zum Surface Dock sollte gegeben sein, aber hier behaupte ich einmal, wäre mehr Mut zum (eher geringen) Risiko bei den Nutzern durchaus angekommen!

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Stolzer Familienvater. Digital Native und chronischer Device-Switcher. Multimedia-Freak. UK-Fan, auch mit Brexit. Blogger mit stets zu wenig Zeit. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hauptberuflicher IT-Consultant- & Vertriebler. Auch zu finden bei XING. Dieser Artikel hat einen Job oder zumindest Euren Seelenfrieden gerettet und gegebenfalls sogar für Kurzweil gesorgt? Die PayPal-Kaffeekasse freut sich - dankeschön!

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