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Safer Internet Day 2017: Zehn einfache Tipps zu mehr Sicherheit im Internet

Letztens schrieb ich noch von dem Trend, jedem speziellen Anlass einen speziellen Tag vermachen zu müssen. Der heutige 07. Februar 2017 ist hier keine Ausnahme, zelebrieren wir doch heute den Safer Internet Day 2017. Unter dem Motto „Be the Change: unite for a better Internet“ ruft die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf. Also mal wieder ein Grund, darüber nachzudenken, wie sicher wir uns im Internet fühlen und wie sicher wir wirklich sind.

Security-Hersteller Sophos gibt im Rahmen dieses Tages einmal mehr einfache Tipps, die man sich einmal zu Gemüte führen kann und gegebenenfalls auch beherzigen sollte. Der Anlass, ein paar allgemeingültige Tipps zum sicheren E-Mailen, Online-Kaufen und für die Facebook-Nutzung zu geben, ist ideal und hier hakt unter anderem Sophos ein. Sich klar zu machen, mit welch unsicherem Medium man es mit dem Internet eigentlich zu tun hat und zu wissen, wie man sich selbst schützen kann, ist heute das Gebot des Tages. Hier kommen zehn ebenso einfache wie wichtige Informationen von Sophos, wie Nutzer selbst auf ihre Internetsicherheit achten können.

  1. Wenn ein Online- oder E-Mail-Angebot zu gut scheint, um wahr zu sein, dann ist es das vermutlich auch. Ansage hier: Im Zweifelsfall löschen!
  2. Vorsichtig bei der Nutzung fremder oder öffentlicher W-LAN-Verbindungen sein: Möglicherweise sind diese ungeschützt und ein offenes Tor für Cyberkriminelle. Im Zweifel wartet mit der Eingabe Eurer Konto- oder Kreditkartendaten für einen Onlinekauf lieber, bis Ihr wieder im heimischen WLAN seid
  3. Kauft nur bei vertrauenswürdigen Online-Händlern und bezahlt eher mit Paypal oder der Kreditkarte. Vermeidet, falls möglich, eine Bezahlung via EC-Karte. Können die Zweifel nicht ausgeräumt werden, verlangt die Zahlung auf Rechnung und recherchiert vorweg, ob es sich bei dem Shop um einen wirklich bestehenden, gut bewerteten Shop oder um eine (mögliche) Fälschung handelt
  4. Kritisch bei Mails sein, die aussehen, als ob sie von der eigenen Bank, dem Energieversorger, dem Online-Händler etc. stammen und zur Aktualisierung der Kontaktdaten oder ähnlichen Dingen auffordern. Klickt niemals in den oftmals mitgesendeten Link und gebt etwa persönlichen Daten ein! Cyberkriminelle fälschen oft täuschend echt Ansprache, Logo etc. von populären Marken, um so die Daten von deren Nutzern zu stehlen. Was früher eher dilettantisch aussah, sind heute perfekte Phishing-Mails!
  5. Achtet auf Eure internetfähigen Geräte, speziell im Zeitalter des Internet of Things (IoT). Diese Geräte könnten ebenfalls durch Cyberkriminelle verwundbar sein. Ändert also – sofern möglich – die Standardkennwörter dieser Geräte, bevor diese online gehen!
  6. Apropos Passwort: Seid nach wie vor vorsichtig im Umgang mit Euren Passwörtern! Verwendet dabei unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche Accounts und kreiert dabei Passwörter, die schwer zu erraten sind und Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen enthalten. Nutzt zum Speichern und Generieren einen der bekannten Paßwort-Manager!
  7. Schützen Eure Umgebung mit Sicherheitssoftware. Cyberkriminelle bringen stets neue Schadsoftware etwa zum Diebstahl oder Ausspionieren Eurer Daten in Umlauf. Lösungen gibt es viele, ein Ansatz für die eigenen vier Wände ist beispielsweise Sophos Home, was zehn PCs und/oder Macs im Haushalt kostenlos schützt
  8. Haltet Eure Sicherheitssoftware auf dem neuesten Stand und fahrt auch alle Software-Updates anderer Programme!
  9. Seid konsequent und lasst Euch Zeit für Kaufentscheidungen. Spontankäufe bei neuen, unbekannten Händlern mit unfassbar guten Angeboten und gegen Vorkasse könnten sich als Fehler erweisen!
  10. Prüft und hinterfragt die eigenen Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook: Facebook stellt einige leistungsfähige Optionen zum Schutz der eigenen Daten im Internet bereit – nutzt diese, auch wenn es anfangs aufwändig wirkt! Prüft hierbei die Datenschutzrichtlinien, die Profilvorschau, wie Euer Profil beispielsweise für externe Nutzer ausschaut und wählt Eure Freunde samt Freundschaftsanfragen sorgfältig aus! Akzeptiert Ihr eine Person als Freund, hat diese Zugriff auf alle für Freunde freigegebenen persönlichen Informationen einschließlich Eurer Fotos. Seid Ihr Euch bei dem ein oder anderen Freund nicht sicher oder kommt Euch dieser abstrus vor: Entfernt Ihn!

Das Ganze sind natürlich erst einmal generelle Regeln, die für einige Nutzer eher, für andere weniger gelten. Vielleicht seid Ihr auch gar nicht betroffen, aber ich denke einmal, es ist nicht schlecht, immer mal an die ein oder andere Spielregel erinnert zu werden. Ob man dafür nun einen eigenen Tag benötigt, sei einmal dahingestellt – einen sinnvollen Denkanstoß stellen die zehn Punkte, die das Sophos-Team hier aufgeführt hat, aber allemal dar.

Wer sich für den offiziellen Flyer zum Safer Internet Day 2017 interessiert, findet diesen übrigens hier!

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