Stockendes Windows-Update beim Windows Server beheben

Der Fehler ist an sich bekannt und hat mich trotzdem seit Jahren regelmäßig zur Weißglut getrieben: Bei vielen Kunden stockte das Windows-Update entweder bei der Suche nach neuen Updates oder beim Klick auf die „Updates installieren“-Schaltfläche, teilweise unabhängig von der Windows-Version. Verstärkt trat dieser Effekt gefühlt ab Windows Server 2008 R2 auf. Die einzige Gemeinsamkeit: Alle diese Kunden und Umgebungen saßen hinter einem Proxy-Server und das Windows-Update hat offenbar die Einstellungen des Internet Explorer nicht übernommen, sondern versuchte stets die direkte Verbindung zum Internet, was in ziemlichen Verzögerungen endete.

Doch die Lösung ist einfach, wenn man sich einmal damit beschäftigt: Einmal in die Eingabeaufforderung gewechselt, führt uns der Befehl

netsh winhttp import proxy source=ie

zum Ziel und teilt dem System dann in ganzer Breite mit, in Zukunft doch einmal die Proxy-Einstellungen des Internet Explorers auch wirklich zu nutzen. Und siehe da: Der Effekt des stockenden oder für einige Zeit einfrierenden Windows Update-Fensters ist damit verschwunden: User, die hinter einem Proxy sitzen, können anschließend auch die Update-Funktion des Betriebssystems ohne nahenden Nervenzusammenbruch nutzen 😉 !

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Stolzer Familienvater. Digital Native und chronischer Device-Switcher. Multimedia-Freak. UK-Fan, auch mit Brexit. Blogger mit stets zu wenig Zeit. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hauptberuflicher IT-Consultant- & Vertriebler. Auch zu finden bei XING. Dieser Artikel hat einen Job oder zumindest Euren Seelenfrieden gerettet und gegebenfalls sogar für Kurzweil gesorgt? Die PayPal-Kaffeekasse freut sich - dankeschön!

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